Eine „fast“ unschlagbare Nachspeise: Profiteroles . . .

Petzis Garten und Küche: Profiteroles, eine fast unschlagbare Nachspeise

Dass ich ein Faible für die Französiche Küche habe, ist unschwer zu erkennen. Deshalb werde ich jetzt einfach meine Profiteroles vorstellen und nicht viel herumschreiben. Meine Profiteroles gehen ganz einfach, und zwar:

Hier einmal die Zutaten für ca. 22 Stück Profiteroles:
• 90 g Mehl (glattes Bio-Weizenmehl, gesiebt)
• 90 g Butter (Bio-Joghurt-Butter)
• 3 Eier (Freiland und Bio)
• 200 ml Wasser
• ca. 100 g Kochschokolade (ich bin nach vielen Versuchen bei der Manner-Kochschokoloade geblieben)
etwas Rum
Vanille-Eis

 Zubereitung:

Wir starten mit der Butter und dem Wasser. Beides im Topf erhitzen und zum Kochen bringen . . .

Wenn’s kocht, Herd abdrehen und das Mehl zur flüssigen Wasser-Buttermischung hineinstürzen und sofort kräftig mit dem Kochlöffel durchrühren . . .

So lange rühren, bis sich der Teig vom Topfrand löst und wie oben aussieht. Dann die Masse etwas auskühlen lassen. In der Zwischenzeit kann man sich das Backblech mit dem Backpapier vorbereiten und den Backofen vorheizen auf 200°.

Wenn die Masse genug ausgekühlt ist (Finger reinstecken, wenn es sich nur warm anfühlt, ist es ok), 3 Eier hineinschlagen und rühren . . .

Anfangs schaut die Masse ungefähr so aus (siehe oben) und man hat nicht unbedingt das Gefühl, dass daraus irgendwie ein Teig wird. Aber, (wie bei so vielen Dingen im Leben, Geduld haben und vertrauen) einfach weiterrühren und die Masse wird nach ungefähr 2 Minuten . . .

. . . so aussehen: schön glänzend, geschmeidig und steif (wie Eischnee, geschlagener).

Anschließend einen Spritzsack nehmen und mit der Masse anfüllen. Kleine Patzen aufspritzen (schnell arbeiten, da die Masse recht schnell davonrinnt, überhaupt, wenn es warm ist  . . .). Bevor ich das Backblech in den Ofen schiebe, spritze ich mit der Blumenspritze (mit frischem Wasser gefüllt) die Profiteroles noch ein. Dann schiebe ich das Blech, samt Profiteroles, in den Ofen und backe einmal 15 Minuten bei 200°. Dann schaue ich mir die Profiteroles an, drehe die Temperatur auf 180° runter und backe noch ungefähr 10-15 Minuten.

Die Profiteroles sind perfekt, wenn sie außen goldbraun sind (nur nicht zu dunkel backen!) und innen noch etwas weich (einfach eins essen, wow, sind die aber auch ohne Fülle gut!). Ich lasse die Profiteroles auskühlen und mache inzwischen die Schokolade heiß.

Einfach Kochschokolade im Wasserbad wärmen, Schuss Rum hinein und, nach Bedarf, etwas Milch (bei Laktoseunverträglichkeit statt der Milch etwas Mineralwasser).

Ich schneide anschließend das obere Drittel ab (damit ich die Profiteroles mit Vanille-Eis füllen kann)

Schön zu sehen, wie luftig die Profiteroles innen sind . . .

Mit Vanille-Eis füllen (mehr oder weniger, das kann man je nach Geschmack machen) und mit heißer Schokolade übergießen.

Das sieht doch wirklich nett aus, und nebenbei schmeckt es echt wunderbar. Und, der Zucker bei dieser Nachspeise hält sich in Grenzen (Der Teig z. B. ist völlig zuckerlos!).

Bon Apettit!

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